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Yangdol ist sechs Jahre alt. An der Hand ihres Vaters verlässt sie ihre Heimat, um Tibeterin zu bleiben.

Wie bereits tausende Kinder vor ihr flüchtet sie über den 5716 Meter hohen Nangpa-Pass nach Nepal und von dort nach Indien, wo der Dalai Lama im Exil lebt.

Flucht aus Tibet

von Manuel Bauer

Talking Photography
Serie

Personen:

Weiterführende Links:

"Flucht aus Tibet" ist nominiert für den Deutschen Reporterpreis 2012 in der Kategorie "Webreportage".

Manuel Bauers Webseite: 
www.manuelbauer.ch

 

Zehntausende Tibeter und Tibeterinnen sind seit dem Volksaufstand gegen die chinesische Besatzungsmacht 1959 aus ihrer Heimat geflüchtet. Sie haben die Strapazen und Gefahren der Himalaya-Überquerung auf sich genommen, um in Indien und anderen Ländern Zuflucht zu finden.

Am 1. April 1995 verlassen auch ein Vater und seine sechsjährige Tochter Lhasa und schreiben ein weiteres Kapitel in der traurigen Geschichte der Flucht des tibetischen Volkes. Der Fotograf Manuel Bauer hat trotz Hindernissen und Kontrollen diese lebensgefährliche Reise in die Freiheit mitgemacht und dokumentiert. Für "Flucht aus Tibet" hat Manuel Bauer eine umfassende Auswahl aus seinem Archiv zusammengestellt.

Die Bilder erzählen vom dramatischen Weg des Vaters und seiner kleinen Tochter und werden zur Metapher des Weges eines ganzen Volkes, das seit fünfzig Jahren unterwegs ist – und stellvertretend zum Sinnbild für die weltweite Migrationsproblematik.

Manuel Bauer, geboren 1966, freischaffender Fotograf. Nach seiner Ausbildung zum Werbefotografen wandte er sich dem Fotojournalismus zu. Seit 1990 fotografiert er in Indien, der tibetischen Diaspora und Tibet. Internationale Bekanntheit erlangte er 1995 durch seine Reportage "Flucht aus Tibet". Seit 2001 persönlicher Fotograf des Dalai Lama. Zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen im In- und Ausland. Lehrtätigkeit am Medienausbildungszentrum MAZ Luzern.

Unter dem gleichnamigen Titel ist auch ein Bildband erschienen:

Manuel Bauer: Flucht aus Tibet, 208 Seiten, 89 Duplexfotos, Grossformat, gebunden, € 39.50

ISBN 978-3-85791-573-4

 

 

 

Pressestimmen zum Bildband:

"Die Bilder erzählen vom dramatischen Weg des Vaters und siner kleinen Tochter und werden zur Metapher des Weges eines ganzen Volkes, das seit fünfzig Jahren unterwegs ist – und stellvertretend zum Sinnbild für die weltweite Migrationsproblematik." Fotoinfo – Newsletter Fotografie

"Ein grossartiges Fotobuch zum Thema Flucht. Man kann ihm nicht entkommen, so wie der Fotograf seiner Verstrickung in die Geschichte von Yangdol nicht entkommen konnte." Kasseler Fotoforum

"Der Schweizer Fotograf begleitet zwei Flüchtlinge im April 1995. Nach anderthalb Jahrzehnten haben Bauers Bilder nichts von ihrer Eindrücklichkeit verloren. Sie fügen sich vielmehr ein als ein frühes Dokument des anschwellenden Stroms globaler Migration, die letztlich immer aus dem Wunsch gespeist ist, sozialem Elend und politischer Not zu entkommen." NZZ am Sonntag

"Der Bildband ‹Flucht aus Tibet› enthält 89 teils malerische, teils dramatische, aber stets berührende Schwarz-Weiss-Fotos über die Reise von Vater und Tochter aus dem Jahr 1995." Neue Luzerner Zeitung

"Das Buch fesselt von der ersten Seite. Unkommentierte Bilder reihen sich aneinander und erzählen in eindringlicher Weise den Abschied von Lhasa, den Weg durch die Berge zunächst nach Nepal und dann die Ankunft in Indien – genau beobachtet, dennoch ohne Pathos oder übertriebene Rührseligkeit. Bauer trifft mit seinen stillen, klassisch fotografierten Schwarz-Weiss-Bildern mitten ins Herz. Die Betroffenheit, die hier vermittelt wird, ist so authentisch, so weit vom fotojournalistischen Kalkül entfernt, dass man diese Fluchtgeschichte in Bildern verschlingt wie einen Krimi. Bauer verstärkt dies, indem er am Ende des Buches einen langen, im Tagebuchstil geschriebenen Text anfügt, aus dem sich Details über die Situation in Tibet sowie die Reiseerlebnisse nachlesen lassen. Eine sehr sehenswerte und lesenswerte Publikation." PhotoNews, Zeitung für Fotografie